Joint Ambrosia Action Plan

Die Pollen der Pflanze Ambrosia artemisiifolia, auch als Ragweed oder Beifuß-Traubenkraut bezeichnet, gelten als besonders aggressiver Allergie-Auslöser und verursachen jährlich einen enorm hohen volkswirtschaftlichen Schaden. Während Ungarn seit langem betroffen ist und Bekämpfungsmaßnahmen sowohl organisatorisch als auch rechtlich erfolgreich verankert hat, hat sich die Pflanze in Österreich erst in den letzten Jahren verstärkt ausgebreitet. Da die Verbreitung v.a. aus den östlichen Nachbarländern erfolgt, ist das Burgenland besonders stark betroffen. Derzeit gibt es auf österreichischer Seite weder eine geregelte Vorgehensweise zur Erfassung und Bekämpfung von Ragweed noch eine Zusammenarbeit mit den ungarischen Behörden. Dieses Ungleichgewicht in der Handlungsfähigkeit der Verwaltungssysteme stellt eine große Herausforderung für die Grenzregion dar. Da Ragweed vor der Grenze nicht halt macht, kann das Problem nur durch gemeinsames Handeln bekämpft werden.

Ziel dieses INTERREG AT-Hu Projects ist der Aufbau einer nachhaltigen institutionellen Kooperation zwischen den österreichischen und ungarischen Verwaltungssystemen bzw. Forschungsinstitutionen zum Thema Ragweed-Bekämpfung. Dadurch wird ein Know-how-Transfer ermöglicht, von dem beide Seiten profitieren und durch den die Qualität des öffentlichen Dienstes und damit auch die Lebensqualität der Bevölkerung verbessert werden.

Wir unterstützen das Land Burgenland bei seinen administrativen Aufgaben.

Auftraggeber:

Land Burgenland, Abteilung 2

Tätigkeiten:

  • Projektmanagement
  • Kommunikation
  • Koordinierungstreffen